Für Frank­furt. Mi­ke Jo­sef

Liebe Frankfurterinnen, liebe Frankfurter

mit meiner Erfahrung als Dezernent für Planen, Wohnen und Sport trete ich an, um als neuer Oberbürgermeister die Lebensqualität aller Menschen in Frankfurt zu sichern und zu erhöhen. Mit Durchsetzungskraft und Verhandlungsgeschick stehe ich für ein modernes, soziales und wirtschaftlich starkes Frankfurt.

Gerade in den letzten Monaten ist für viele Bürgerinnen und Bürger durch steigende Mieten und Energiekosten, Klimakrise und Inflation das Leben beschwerlicher geworden. Seit 2016 setze ich mich als Dezernent dafür ein, dass Frankfurt lebenswert und bezahlbar bleibt für alle.

Dafür will ich unsere Wirtschaft fördern und auch Existenzen sichern. Ich setze auf Klimaschutz, der innovative und zukunftssichere Arbeit schafft. Ich fordere weiterhin bezahlbare Wohnungen für alle Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt. Ich werde unsere sportliche und kulturelle Vielfalt erhalten und in moderne Schulen und Kitas in allen Stadtteilen investieren.

Für mich ist klar: Wer in und für Frankfurt arbeitet, soll sich das Leben in Frankfurt leisten können. Das ist mein Ziel und dafür trete ich als neuer Oberbürgermeister an.

Ihr Mike Josef

Frankfurt ist seit mehr als 20 Jahren meine Heimatstadt. Hier habe ich mein Glück gefunden und möchte als Ihr neuer Oberbürgermeister Ihnen und unserer Stadt etwas von diesem Glück zurückgeben.

Zu­hau­se.

Frank­furt ist viel­fäl­tig, span­nend und so­zi­al und den­noch über­schau­bar, es ist von le­bens­wer­ten Sied­lun­gen und star­ken Nach­bar­schaf­ten ge­prägt. Das Nor­dend, der Frank­fur­ter Wes­ten und Born­heim sind die Or­te, an de­nen mei­ne Frau und ich un­ser zu Hau­se ge­fun­den und ei­ne Fa­mi­lie ge­grün­det ha­ben.

Dank­bar.

Als ich vier Jah­re alt war, flüch­te­ten mei­ne El­tern mit mir aus Sy­ri­en nach Deutsch­land. Hier bin ich in ei­ner ty­pi­schen Nach­kriegs­sied­lung auf­ge­wach­sen: Mei­ne Freun­de und ich mach­ten un­ser Vier­tel „un­si­cher“, bis un­se­re Müt­ter uns abends laut­stark aus dem of­fe­nen Fens­ter nach Hau­se rie­fen. Dort ha­be ich Freund­schaf­ten ge­schlos­sen, die bis heu­te hal­ten. Sol­che Sied­lun­gen gibt es in Frank­furt ei­ni­ge. Wenn ich dort bin, den­ke ich ger­ne an mei­ne Kind­heit zu­rück. Wir wa­ren nicht wohl­ha­bend, aber glück­lich. Wir wa­ren si­cher. Da­für bin ich dank­bar.

Zu­sam­men­halt.

Auf dem Fuß­ball­platz ha­be ich ge­lernt, was Fair­ness und Team­play be­deu­ten – und wä­re fast Pro­fi­fuß­bal­ler ge­wor­den. Aber ich woll­te ge­stal­ten, mit­an­pa­cken. Der Sport und die Kul­tur sind die Grund­la­ge des so­zia­len und ge­sell­schaft­li­chen Zu­sam­men­halts und müs­sen als sol­che wei­ter ge­stärkt wer­den, denn sie er­mög­li­chen Zu­gän­ge und zei­gen We­ge auf, die nicht nur un­se­ren Kin­dern Halt und Ori­en­tie­rung ge­ben.

Bil­dungs­chan­cen.

Rück­bli­ckend weiß ich, dass das al­les nicht selbst­ver­ständ­lich war: Die re­li­giö­se Frei­heit, gu­te kos­ten­lo­se Schu­len, be­ruf­li­che Auf­stiegs­chan­cen und neue Freun­de. Aber ich ha­be die Mög­lich­kei­ten, die sich mir in Frank­furt bo­ten, er­grif­fen, über den zwei­ten Bil­dungs­weg stu­diert und da­nach beim Deut­schen Ge­werk­schafts­bund ge­ar­bei­tet.

Ver­ant­wor­tung.

Frank­furt ist welt­of­fen, li­be­ral und in­ter­na­tio­nal und hat mich mit of­fe­nen Ar­men auf­ge­nom­men. Es ist die Frank­fur­ter Mi­schung, die un­se­re Stadt so stark macht. Ein Platz für Men­schen, die et­was er­rei­chen, die das Le­ben ver­bes­sern wol­len; kein Platz für Ras­sis­ten.

Ich bin stolz auf ein Frank­furt für al­le und will es auch wei­ter­hin so­zi­al und wirt­schaft­lich zu­kunfts­fä­hig ma­chen. Ich ver­ste­he Frank­furt und ha­be die ge­sam­te Stadt im Blick. In Frank­furt soll je­der die Chan­ce be­kom­men, sein Glück zu fin­den. Die Wei­chen da­für kön­nen wir ge­mein­sam stel­len. Als Ihr neu­er Ober­bür­ger­meis­ter set­ze ich mich da­für ein.